Gemeinde Freden (Leine)

Mäharbeiten im Verbandsgebiet des Leineverbandes

Zeitraum und Umfang der Mäharbeiten im Verbandsgebiet des Leineverbandes

Der Leineverband ist zuständig für die Gewässerunterhaltung an den Gewässern II. Ordnung in seinem Verbandsgebiet.
Dies ist ein gesetzlicher Auftrag, der sich aus dem Wasserhaushaltsgesetz, dem Wasserverbandsgesetz und dem Niedersächsischen Wassergesetz ergibt.

Bezüglich der Gewässerunterhaltung sind in den letzten Jahren die ökologischen Aspekte immer mehr in den Vordergrund gerückt.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Leineverbandes sind dazu befugt, die Gewässer so zu unterhalten, dass neben dem ordnungsgemäßen Wasserabfluss im direkten Abflussquerschnitt  auch die Pflege und Entwicklung im und am Gewässer sowie seiner Ufer, unter Berücksichtigung der Belange des Naturhaushaltes (so schonend und so wenig wie möglich, aber so ausreichend wie nötig), gewährleistet ist. Dazu gehört u.a. die Mahd von Böschungen, Randstreifen, Flutmulden und Vorländern um die hydraulische Leistungsfähigkeit zu erhalten und das Aufkommen abflussbehindernder Gehölze zu verhindern.


Der Leineverband hat festgestellt, dass in der Vergangenheit Flächen gemäht wurden, die keinen Einfluss auf den ordnungsgemäßen Wasserabfluss haben. Aus der Erkenntnis heraus wird der Leineverband zukünftig die Böschung wie nachfolgend beschrieben, unterhalten.


Grundsätzlich wird durch die geschulten Mitarbeiter nicht bis an die Gewässer- bzw. Uferkante gemäht, sondern dort, wo es hydraulisch vertretbar ist, ein 1 bis 2 m breiter Ufersaum an der Wasserwechselzone als Rückzugsmöglichkeit und Lebensraum für Kleinstlebewesen sowie für die Entwicklung des Gewässers stehen gelassen.
Unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen für Ortslagen wurde allerdings seitens des Leineverbandes eine Mahd beider Gewässerufer bis in Höhe von etwa 60 cm über dem Wasserspiegel festgelegt. Der Böschungsbewuchs, der oberhalb dieser 60 cm stehen bleibt, stellt einen weiteren Rückzugsort für die im Uferbereich befindlichen Lebewesen dar.
Nichts desto trotz werden auch zukünftig einige dieser Flächen in den Ortslagen oberhalb der 60 cm weiterhin durch die Kolonnen gemäht, da hierüber die Mahd aus dem Gewässerprofil abtransportiert wird.


Für die Mäharbeiten gibt es keine Verbotszeiten. Dies gilt sowohl für bebaute Ortslagen, wie auch für die freie Landschaft. Dies wird u.a. durch die Naturschutzbehörde des Landkreises Northeim bestätigt.
Gegen das Bundesnaturschutzgesetz, insbesondere den § 39, wird durch den Leineverband nicht verstoßen. Die wild lebenden Tiere werden nicht mutwillig beunruhigt, verletzt, getötet oder ohne vernünftigen Grund beeinträchtig. Dies geschieht in Ausübung der gesetzlichen Aufgabe der Gewässerunterhaltung und ist damit nicht rechtswidrig.
Der Leineverband kommt seinen gesetzlichen Pflichten nach und bittet um Ihr Verständnis.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle in Northeim unter Tel. 05551/ 908 156 0 oder per E-Mail an mail@kein-spam!!!leineverband.de.


Breitbandversorgung rückt in greifbare Nähe
Damit nun auch in der Fredener Landwehr sowie in Schildhorst und in Westerberg das schnelle Internet Einzug halten kann, bekam Fredens Bürgermeister Wolfgang Heimann jüngst den entsprechenden Förderbescheid vom Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Leine-Weser überreicht.


Damit ist der Startschuss gegeben, um einen Ausbau der Breitbandversorgung an Orten vorzunehmen, die bisher für die Telekommunikationsunternehmen nicht wirtschaftlich erschienen.


Bürgermeister Heimann stellte erfreut fest, dass mit dieser Förderung, die bis zu 90 % der Wirtschaftlichkeitslücke bei den Unternehmen füllen wird, neben Eyershausen, Ohlenrode und Wetteborn eben auch Schildhorst und Westerberg bedacht wurde und dort die noch vorhandenen „weißen Flecken“ geschlossen werden können.


Zwar gilt es jetzt einen ehrgeizigen Zeitplan seitens der Gemeinde hinsichtlich der Umsetzung der Förderbescheide einzuhalten, hier sagte die zuständige Landesbeauftragte des ArL, Heike Fliess, allerdings die Unterstützung ihres Amtes zu. „Die Gelder müssen bis zum 31.10. dieses Jahres abgerufen werden und bis Ende des Jahres müssen die Maßnahmen in den Kommunen dann umgesetzt sein“, so die Landesbeauftragte, der aber selbst bewusst ist, dass dieser gesteckte Zeitrahmen kaum umsetzbar sein wird.

Allgemeine Bekanntmachungen

Allgemeine Vordrucke

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