Die Gemeinde Landwehr (616 EW) besteht aus den Ortsteilen
Eyershausen www.eyershausen-landwehr.de
Ohlenrode
Wetteborn www.Wetteborn-Landwehr.de
ist entstanden aus den ehemaligen selbständigen Gemeinden Eyershausen, Ohlenrode und Wetteborn.
Die älteste vorhandene Nachricht über Eyershausen aus dem 12.Jahrhundert berichtet, dass die Äbtissin von Gandersheim sich die Grafschaftsrechte über "Eisershausen" vorbehalten hätte. Von der Äbtissin von Gandersheim wird die Familie v.Dalem Eigentum erworben haben, denn der mit dieser Familie verwandte Knappe Heinrich v.Wenden hat 1420 dem Gandersheimer Kapitel mehrere Hufen im "Eisershausen" verkauft.
1255 besaßen die Grafen v.Wohldenberg hier die Vogtei, die dann das Michaeliskloster erhielt. Außerdem existierten 1406 Beziehungen mit den v.Vreden, während der Archidiakon von Elze den kleinen Zehnten von Eyershausen bezog. Im 16.Jahrhundert hießen die Grundherren von Eyershausen die Herren v.Salder, von denen es an die v.Hammerstein-Equord kam.
Nach einstigen Namen die der Ort in früheren Jahrhunderten besaß, wie Eygershausen, Heigershausen oder Eilehardeshausen ist nun seit 1908 eine amtliche Bezeichnung mit Eyershausen festgesetzt worden.
In Eyershausen regen sich vor allem die Jugendlichen bei den Aktivitäten der Feuerwehr. So eine intakte Gemeinschaft ist sehr zu begrüssen und um so erfreulicher, wenn alle Beteiligten mit Lust dabei sind.
Wetteborn
In Wetteborn wird das örtliche Geschehen von recht regen Kräften getragen. Dies drückt sich schon darin aus, dass man sich entschloss, beider Renovierung der Kirche tüchtig mit Hand anzulegen. Die Betreuung von Arbeitskreisen auch von nicht mehr ganz jungen Einwohnern wie: Gymnastikgruppe, Kirchenchor, Handarbeitsgruppe sind nicht in Jeder Gemeinde so erfolgreich. Dass sich in so einer Gemeinschaft auch die Kinder und Heranwachsenden wohlfühlen, kann man mit Sicherheit erwarten.
Ohlenrode
Als älteste Grundherren von Ohlenrode sind die Herren v.Dahlum bekannt: in der Hauptsache gehörte das Dorf dem Godehardikloster in Hildesheim (seit 1259). 1336 bekundete Bischof Heinrich, dass Konrad und Heinrich v. Elbe, Ratze und Hermann sowie die Brüder v.Gutstedt, den Zehnten an das Kloster ausgelassen haben.
1345 besaßen die Herren v. Bock nebst anderen Gütern des Klosters den halben Zehnten von "Ohlenrode". Bereits 1347 wurde Ohlenrode vom Bischof Heinrich mit Gericht und Zehnten den v.Vreden verpfändet. Im Jahre 1356 verkaufte das Kloster den Brüdern v.Sehlde eine Rente von dem Zehnten, von, "Ohlenrode".
Nach dem letzten Krieg ist in den drei Dörfern, wie vielfach auch anderswo so manche Veränderung eingetreten. Die einst dominierende Landwirtschaft ist stark zurückgegangen. In Ohlenrode hat ein Metallverarbeitender Betrieb Fuss gefasst. Und weil die Bewohner Freude daran hatten, entstand in Eigenarbeit mitten im Ort ein Brunnen zur Erbauung in den Stunden der abendlichen Ruhe und des Frohsinns. Die neu erbaute Schnellstrecke der Bahn, welche schon fast zum Ortsbild gehört, hat die einstige Abgeschiedenheit der Ortschaft bald aufgelöst.
wird schon 1183 als Archidiakonatsbesitz erwähnt und gehörte dem Bischof, der hier ein "Allot" besass. Er war Grund-, Erb- und Gerichtsherr zugleich, während die meisten Einwohner zu den Unfreien und Hörigen, den Laten, gehörten. Im Jahre 1188 findet Wetteborn als "Witeburne" (Weisser Born, Brunnen, Quell) Erwähnung.