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Das Naturschutzgebiet erstreckt sich auf einem Muschelkalkrücken, der zum
Leinetal steil abfällt. Als Reste früherer Nutzungsformen haben sich hier
artenreiche Halbtrockenrasen, Obstwiesen sowie alte Niederwälder und
Haselgebüsche erhalten. Aufgrund von Nutzungsaufgabe ist die Verbuschung
bereits weit fortgeschritten. Diese Entwicklung wird teilweise durch
Pflegemaßnahmen aufgehalten und rückgängig gemacht. Weihnachtsbaumkulturen und Nadelwälder sollen mittel- bis langfristig in naturnähere Lebensräume entwickelt werden.
Zuständig ist der Landkreis Hildesheim
http://www.landkreishildesheim.de
als untere Naturschutzbehörde.
Natur erleben ohne zu stören: Bleiben Sie bitte auf den Wegen und führen Sie
Hunde an der Leine.
1984 Niedersächsisches Landesverwaltungsamt -Naturschutz-: Karte der für den Naturschutz wertvollen Bereiche in Niedersachsen, L 4124 Einbeck./ M. 1:50 000, [einschl. Erfassungsbögen], Hannover. (11)
1994 Gast, Birgit; Luckhardt, Brigitte, Pohlmann, Kristine; [u.a.] (Bearb.):
Die Halbtrockenrasen bei Freden/Leine. Landespflegerisches Konzept zur Ausweisung, Pflege und Entwicklung eines Naturschutzgebietes bei Freden/Leine unter besonderer Berücksichtigung der Halbtrockenrasen./ [Unveröff.] 3. Proj., 104 S., 28 Abb., Inst. f. Landschaftspfl. u. Naturschutz, Univ. Hannover. (31)
1998 Bezirksregierung Hannover: Verordnung der Bezirksregierung Hannover über das Naturschutzgebiet "Lieth" in der Stadt Alfeld und der Samtgemeinde Freden, Gemeinde Freden, Landkreis Hildesheim vom 22.07.1998./ Amtsbl. RB Hannover, Nr. 17, 507-508, Hannover. (10)
1999 Hettwer, Christoph: Waldgesellschaften im Ostteil der Ith-Hils-Mulde./ Naturkdl. Mitt. Orn. Ver. Hildesheim 18, 39-63, 6 Abb., 5 Tab., Hildesheim. (10
Weitere Informationen siehe nachstehenden Link
http://www.nlwkn.niedersachsen.de/master.jsp?C=37254300&L=20&I=5231158&D=0
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1.1 M |
Naturschutzgebiet Selterklippen ausgewiesen
In enger Abstimmung mit den Landkreisen Hildesheim und Northeim hat der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) die Selterklippen zwischen Freden (Leine) und Bruchhof bei Kreiensen als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
Das knapp 100 Hektar große Gebiet bildet eine der landschaftlich beeindruckendsten Kalkfelsformationen des oberen Jura in Niedersachsen, deren ausgedehnte Schatthangwälder Lebensraum zahlreicher bedrohter Tier- und Pflanzenarten wie Uhu, Wildkatze oder Silberblatt sind. "Das Land erfüllt damit auch seine Verpflichtungen aus der europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie, da die Selterklippen zum FFH-Gebiet "Laubwälder und Klippenbereiche im Selter, Hils und Greener Wald gehören und Teil des "Natura 2000"-Netzes sind" erklärte Anne-Margarete Runge von der Betriebsstelle Süd des NLWKN. Mit der Unterschutzstellung geht eine schonende Waldbewirtschaftung einher.Im Bereich der Klippen sollte die Natur sogar besser ganz sich selbst überlassen werden. Der traditionell in diesem Gebiet beliebte Klettersport darf nur noch in wenigen dafür ausgewiesenen Bereichen weiterhin betrieben werden.
Die Schutzgebietsverordnung kann bei der Samtgemeinde Freden, der Stadt Einbeck, der Gemeinde Kreiensen, den Landkreisen Hildesheim und Northeim sowie bei der NLWKN-Betriebsstelle Süd in Braunschweig eingesehen werden.
Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
Pressesprecher
Am Sportplatz 23
26506 Norden
Tel: 04931/947-228
Fax: 04931/947-222
Weitere Informationen siehe nachstehenden Link
http://www.nlwkn.niedersachsen.de/master/C54169971_L20_D0_I5231158_h1.html
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